Bekämpfung von Chinas Exportbeschränkungen für kritische Rohstoffe
Entscheidung
Das Europäische Parlament nahm am 10. Juli 2025 eine Entschließung (P10_TA(2025)0166, Verfahren 2025/2800(RSP)) an, in der es Chinas Exportbeschränkungen für bestimmte Seltenerdmetalle und Permanentmagneten verurteilt.
Was sich ändert
Die Entschließung verurteilt die Maßnahmen, fordert die chinesischen Behörden auf, die Beschränkungen aufzuheben, und ruft die Kommission und die Mitgliedstaaten dazu auf, die Umsetzung des Gesetzes über kritische Rohstoffe zu beschleunigen, Investitionen in Förderung, Verarbeitung und Recycling abzusichern, die strategischen Lagerbestände der aufgeführten Seltenerdmetalle zu bewerten und Sammlung und Vorhaltung im Binnenmarkt zu verbessern. Sie fordert zudem den Einsatz von Beschaffungspräferenzklauseln, eine stärkere internationale Koordinierung und die Weiterleitung des Textes an EU‑Institutionen und nationale Regierungen.
Wer ist betroffen
China wird als exportierender Akteur genannt, und den Maßnahmen zufolge sind EU‑Industrien betroffen, darunter der Automobilsektor, die Halbleiterbranche, grüne Energie und erneuerbare Energien, die Luft‑ und Raumfahrt, die Verteidigung und das Gesundheitswesen sowie die Kommission und die Mitgliedstaaten.
Quellen
Offizielle Dokumente
- Thursday, 10 July 2025 - Strasbourg European Parliament adopted a resolution condemning China’s rare earth export restrictions and calling for reinforced EU strategic autonomy, binding CRM partnerships, and multilateral action.
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