Entschließung zu Chinas Exportbeschränkungen für kritische Rohstoffe

Entscheidung

Das Europäische Parlament hat eine Entschließung zur Bekämpfung von Chinas Exportbeschränkungen für kritische Rohstoffe angenommen, die unter dem Aktenzeichen B10‑0329/2025 im Verfahren 2025/2800(RSP) verzeichnet ist und im angenommenen Text P10_TA(2025)0166 wiedergegeben wird.

Was sich ändert

Die Entschließung bringt ernste Besorgnis über Chinas einseitige Exportkontrollen für Seltene-Erden-Elemente und Magnete zum Ausdruck, verurteilt die Instrumentalisierung kritischer Rohstoffe und fordert die Volksrepublik China auf, diese Güter unverzüglich von ihrer Kontrollliste zu streichen, während sie gleichzeitig zu schnellen, koordinierten und verhältnismäßigen Reaktionen drängt; sie fordert außerdem die Diversifizierung der Lieferketten, die vollständige Umsetzung des Critical Raw Materials Act der EU, eine verstärkte inländische Förderung in der EU und den (Wieder‑)Aufbau von Verarbeitungskapazitäten innerhalb Europas und beauftragt den Präsidenten des Parlaments, die Entschließung an die EU‑Institutionen weiterzuleiten.

Wer betroffen ist

Die Maßnahmen und Aufforderungen betreffen die EU‑Industrie und die Mitgliedstaaten, die auf kritische Rohstoffe angewiesen sind, die Volksrepublik China als wichtigen Lieferanten sowie globale Verbündete und Partner, die in Lieferketten für kritische Mineralien eingebunden sind.

Quellen

Offizielle Dokumente

Neueste EU-Handelsentwicklungen

Ähnliche handelspolitische Maßnahmen

Language