Entschließung des Parlaments zu politischen Gefangenen in Venezuela

Entscheidung

Das Europäische Parlament nahm die Entschließung P9_TA(2024)0161 am 14. März 2024 unter dem Verfahren 2024/2618(RSP) an, die sich mit den Fällen von Rocío San Miguel, General Hernández Da Costa und anderen politischen Gefangenen in Venezuela befasst.

Was sich ändert

Die Entschließung verurteilt das Maduro-Regime nachdrücklich dafür, über 300 politische Gefangene inhaftiert zu haben, und missbilligt Haftbedingungen, die den UN‑Standardmindestregeln für die Behandlung von Gefangenen widersprechen. Sie fordert die sofortige, bedingungslose Freilassung und die vollständige Wiedereinsetzung in alle Rechte aller politischen Gefangenen, ruft den Vizepräsidenten/die Hohe/n Vertreter/in und den Rat dazu auf, die Sanktionen zu verschärfen, einschließlich gegen hochrangige Amtsträger, Mitglieder der Sicherheitskräfte, den Obersten Gerichtshof und Maduro selbst, drängt den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH), die fortlaufenden Verstöße in seine Ermittlungen einzubeziehen, und fordert die Wiederherstellung des UN‑Amtes des Hohen Kommissars für Menschenrechte (OHCHR) mit Zugang zu Gefängnissen.

Wer ist betroffen

Die Entschließung betrifft politische Gefangene und Inhaftierte in Venezuela, die venezolanischen Behörden sowie Sicherheits‑ und Justizorgane und bezieht außenpolitische Akteure der EU und internationale Organisationen wie den Vizepräsidenten/die Hohe/n Vertreter/in, den Rat, den IStGH und das Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte (OHCHR) mit ein.

Quellen

Offizielle Dokumente

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