Parlament lehnt Erneuerung der Zulassung für den gentechnisch veränderten Mais MON 87427 ab

Entscheidung

Das Europäische Parlament verabschiedete die Entschließung B10‑0491/2025, verzeichnet als P10_TA(2025)0292, zu dem Entwurf einer Durchführungsentscheidung der Kommission, die die Zulassung zur Vermarktung von Produkten, die gentechnisch veränderten Mais MON 87427 enthalten, aus ihm bestehen oder daraus hergestellt werden, erneuern sollte; die Akte ist unter dem Verfahren 2025/2897(RSP) registriert und datiert auf den 13.11.2025.

Was sich ändert

Die Entschließung kommt zu dem Schluss, dass der Entwurf die Durchführungsbefugnisse der Kommission überschreitet und mit dem Unionsrecht unvereinbar ist, fordert die Kommission auf, den Entwurf zurückzuziehen und die Zulassung nicht zu verlängern, und drängt die Kommission, einen legislativen Vorschlag zur Reform des Entscheidungsprozesses für GVO vorzulegen und dabei One Health und internationale Verpflichtungen zu berücksichtigen.

Wer ist betroffen

Die Entschließung betrifft unmittelbar Bayer Agriculture B.V. und Bayer CropScience LP als Antragsteller, die Europäische Kommission, die Mitgliedstaaten im Ständigen Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel, die EFSA sowie Betreiber, die Lebensmittel und Futtermittel in Verkehr bringen, die MON 87427 enthalten oder daraus hergestellt werden.

Quellen

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