Abgeordnete fordern neue EU‑Maßnahmen zur Stärkung der Tierhaltung

Prozess in Kürze

Der Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung des Parlaments verabschiedete ein rechtlich nicht bindendes Maßnahmenpaket zur Steigerung von Produktivität und Nachhaltigkeit im Tiersektor; die Abstimmung ergab 40 Stimmen dafür und 8 dagegen.

Was auf dem Spiel steht

Die Maßnahmen zielen auf Produktivität, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit in der Fleisch- und Milchproduktion ab und schlagen Schutzmaßnahmen für CAP‑Mittel, die Angleichung von Handelsabkommen an EU‑Tierschutz-, Gesundheits- und Umweltstandards, eine stärkere Förderung und Kennzeichnung einschließlich des Schutzes geographischer Angaben sowie die Einordnung der Tierhaltung in eine nachhaltige Bioökonomie vor. Sie fordern außerdem eine hochrangige Gruppe für die Tierhaltung und eine verstärkte EU‑Koordination bei Impfstrategien, Frühwarnsystemen, einer zentralisierten Impf‑Datenbank, Datenaustausch und Entschädigungsregelungen, um auf rückläufige Viehbestände, sinkenden Fleisch‑ und Milchkonsum mit Ausnahme von Geflügel, das Ausscheiden von Landwirtinnen und Landwirten und das prognostizierte Wachstum der globalen Nachfrage nach tierischem Eiweiß bis 2050 zu reagieren.

Zeitplan

Die rechtlich nicht bindende Entschließung muss nun vom gesamten Parlament abgestimmt werden, möglicherweise während der Plenarsitzung im April.

Quellen

Offizielle Dokumente

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