Entschließung des Europäischen Parlaments zu Hongkong, insbesondere die Fälle Jimmy Lai und die 45 Aktivisten

Entscheidung

Das Europäische Parlament verabschiedete die Entschließung P10_TA(2024)0051 im Rahmen des Verfahrens 2024/2950(RSP) am 27. November 2024, die sich mit der Lage in Hongkong und konkreten Fällen wie Jimmy Lai und den 45 Aktivisten befasst, die unter dem Gesetz zur nationalen Sicherheit verurteilt wurden.

Was sich ändert

Der Text verurteilt die Verurteilung pro‑demokratischer Aktivisten, fordert die Aufhebung des Gesetzes zur nationalen Sicherheit und der Verordnung zur Wahrung der nationalen Sicherheit und drängt auf die sofortige und bedingungslose Freilassung der Aktivisten sowie auf die Einstellung der Anklagen; er verurteilt die extraterritoriale Anwendung des Gesetzes und transnationale Repression und fordert den EEAS, den Rat und die Mitgliedstaaten auf, Maßnahmen zu prüfen, darunter gezielte Sanktionen gegen John Lee und andere Amtsträger, die Aussetzung von Auslieferungsabkommen, den Entzug der Zollbegünstigungen für Hongkong, die Einreichung eines Verfahrens beim ICJ, die Einrichtung eines EU‑Rechtsverteidigungsfonds, die Intensivierung von Gefängnisbesuchen und Prozessbeobachtungen sowie die Stärkung der Pressefreiheit.

Wer betroffen ist

Die Entschließung betrifft unmittelbar Personen und Institutionen in Hongkong und China, pro‑demokratische Aktivisten einschließlich Jimmy Lai und Journalistinnen und Journalisten, Diaspora‑Gemeinschaften innerhalb der EU, die Mitgliedstaaten und Institutionen der EU sowie bestimmte hongkong‑ und chinesische Amtsträger und das Wirtschaftspolitische Büro Hongkongs in Brüssel.

Quellen

Offizielle Dokumente

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