Entschließungsantrag des Europäischen Parlaments zur Wal- und Delfinjagd auf den Färöern

EP-Position

Der Entschließungsantrag stellt fest, dass das grindadráp auf den Färöern mit europäischen Werten unvereinbar ist und fordert die Kommission zum Handeln auf. Er erinnert daran, dass die EU eine Gesetzgebung zum Schutz von Walen und Delfinen (Cetaceen) hat und den Handel mit Produkten aus diesen Tieren, einschließlich solcher mit Ursprung außerhalb der Union, verbietet.

Wesentlicher handelspolitischer Punkt

Der Entschließungsantrag fordert die Kommission auf, das Abkommen über Fischereiimporte und Fischereipraktiken neu zu verhandeln, um Freihandelsbedingungen aufzunehmen, die die färöische Regierung zur Aussetzung des Grindadráp verpflichten, und das Abkommen über die Teilnahme der Färöer an Unionsprogrammen zu überarbeiten, sodass eine Beendigungsbedingung aufgenommen wird, falls das Grindadráp nicht ausgesetzt wird. Er fordert außerdem eine verbindliche Herkunftskennzeichnung für Fischprodukte aus den Färöern und die Angleichung der färöischen Walfangvorschriften an internationale Standards zum Schutz von Müttern und Nachkommen.

Weitere Schritte

Der Entschließungsantrag fordert die Europäische Kommission auf, die beantragten Neuverhandlungen, Überarbeitungen, die verbindliche Kennzeichnungspflicht und die regulatorische Angleichung umzusetzen.

Quellen

Offizielle Dokumente

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