Parlament stimmt Änderung des EU–Norwegen‑Abkommens zu WTO‑tarifären Kontingenten nach dem Brexit zu

Entscheidung

Das Europäische Parlament hat sein Einverständnis zur Abschluss des Abkommens zur Änderung der EU–Norwegen‑Vereinbarung gemäß Artikel XXVIII des GATT 1994 zum Entwurf des Beschlusses des Rates (13817/2023 – C10‑0189/2024 – 2023/0341(NLE)) erteilt. Der zuständige Ausschuss hat seine Empfehlung am 20.2.2025 mit einer endgültigen Ausschussabstimmung von 30 Ja‑Stimmen, 2 Nein‑Stimmen und 1 Enthaltung angenommen und die Texte als beschlossen protokolliert (P10_TA(2025)0029).

Was sich ändert

Das Abkommen ändert das Abkommen zwischen der EU und Norwegen, um die Zugeständnisse für alle in der EU‑Schedule CLXXV enthaltenen tarifären Kontingente (tariff‑rate quotas) als Folge des Rückzugs des Vereinigten Königreichs zu modifizieren und die Verteilungsregeln umzusetzen, die in der Verordnung (EU) 2019/216 festgelegt sind. Es revidiert die EU27‑Anteile für drei TRQs, für die Norwegen Verhandlungsrechte hatte, darunter zwei TRQs für Schweinefleisch (4 786 Tonnen und 5 720 Tonnen) und ein TRQ für Magermilchpulver (62 917 Tonnen), und berücksichtigt dabei aktualisierte Handelsdaten aus dem Referenzzeitraum.

Wer ist betroffen

Die Änderungen betreffen unmittelbar die Europäische Union (EU27), das Königreich Norwegen sowie WTO‑Mitglieder mit Verhandlungsrechten in den betreffenden tarifären Kontingentsektoren, namentlich Schweinefleisch und Magermilchpulver.

Quellen

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