EU verlängert und ändert den vorübergehenden Krisenrahmen bis Ende 2023
Maßnahme in Kürze
Die Kommission hat den vorübergehenden Krisenrahmen für staatliche Beihilfen geändert und verlängert, um den Mitgliedstaaten zu helfen, ihre Volkswirtschaften angesichts der russischen Invasion in der Ukraine und der daraus resultierenden Energieschocks zu unterstützen. Die Änderung gibt den Mitgliedstaaten mehr Flexibilität bei der Einrichtung gezielter Unterstützungsprogramme, erhält Anreize zur Verringerung des Energieverbrauchs und erweitert Instrumente für erneuerbare Energien und die Dekarbonisierung der Industrie. Außerdem verlängert sie die Anwendung des Rahmens bis Ende 2023.
Wer ist betroffen
Die Maßnahme richtet sich an die Mitgliedstaaten sowie an Haushalte und Unternehmen in der gesamten EU, die mit außerordentlichen Anstiegen der Energiekosten konfrontiert sind, insbesondere an Unternehmen, die von den aktuellen Energiepreisen schwer betroffen sind. Die Kommission erklärte, der Rahmen ziele darauf ab, die Wettbewerbsbedingungen im Binnenmarkt zu wahren und gleichzeitig Unterstützungen für Unternehmen zu vermeiden, die diese nicht benötigen.
Wie geht es weiter
Die Kommission hat die Änderungen in drei Beratungsrunden mit den Mitgliedstaaten erörtert und erklärte, sie werde weiterhin eng mit ihnen zusammenarbeiten, um die Umsetzung und die politischen Maßnahmen zu koordinieren.
Quellen
Offizielle Dokumente
- Statement by Executive Vice-President Vestager on amendment to State aid Temporary Crisis Framework in context of Russia's war against Ukraine The European Commission decided to prolong and amend the State aid Temporary Crisis Framework, extending its application to end-2023 and increasing flexibility for member states to support affected economies while incentivising energy efficiency and the transition to renewables.
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