EU-Aktionsplan für bezahlbare Energie zielt darauf ab, Energiekosten zu senken und erneuerbare Energien zu fördern

Hauptbotschaft

Der Aktionsplan greift die drei Komponenten von Energierechnungen — Beschaffungskosten, Netzentgelte und Steuern und Abgaben — an, indem er unmittelbare Maßnahmen wie Steuersenkungen und neue Tarifmethodologien mit längerfristigen Reformen kombiniert, um erneuerbare Energien, Netzausbau und Marktintegration zu beschleunigen. Er schlägt zudem Unterstützungsmaßnahmen für die Industrie vor, darunter einen PPA‑Pilot mit der EIB, Instrumente zur Risikominderung und das Konzept eines tripartiten Vertrags zur Sicherung langfristiger Versorgung und stabiler Preise.

Warum es wichtig ist

Energiearmut betrifft mehr als 46 Millionen Europäer und die Endkunden‑Strompreise haben sich fast verdoppelt, während erneuerbare Energien 2024 rund 47 % des Stroms in der EU lieferten, nach einem Rekord von 205 GW Solar‑ und Windkapazität seit 2022. Die Kommission verweist auf IEA‑Schätzungen von rund 100 Mrd. € Einsparungen durch erneuerbare Energien in 2021–2023 und hebt erhebliche Kosten durch Abregelungen und Netzüberlastungen hervor.

Was folgt

Die Kommission wird Leitlinien und Empfehlungen zu Besteuerung und Tarifgestaltung herausgeben, neue Genehmigungs‑ und Netzgesetzgebung vorlegen, einschließlich eines Europäischen Netzentwicklungspakets, und Taskforces einsetzen, um die Gasmärkte zu überwachen und die Energieunion abzuschließen.

Quellen

Offizielle Dokumente

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