EP fordert Freilassung von Jimmy Lai und Aufhebung der nationalen Sicherheitsgesetze in Hongkong

Kontext

Das Europäische Parlament hat am 28. November 2024 eine Entschließung zu Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit in Hongkong verabschiedet, in der das Gesetz zur nationalen Sicherheit und die Verordnung zur Wahrung der nationalen Sicherheit als schwere Verstöße gegen das Völkerrecht, grundlegende Freiheiten und den Rechtsstaat in Hongkong bezeichnet werden. Das Parlament verurteilte außerdem die extraterritoriale Anwendung des Gesetzes zur nationalen Sicherheit und die zunehmende Repression durch chinesische und hongkonger Behörden, die sich gegen Diaspora‑Gemeinschaften in der EU richtet.

Kernpunkt

Die Abgeordneten forderten die sofortige und bedingungslose Freilassung aller pro‑demokratischen Politiker, Aktivisten und Journalistinnen und Journalisten, die wegen Vorwürfen der nationalen Sicherheit verurteilt wurden, darunter Jimmy Lai und Chung Pui‑Ken, und forderten, dass alle Anklagen gegen sie fallengelassen werden. Die Entschließung forderte die Aufhebung des Gesetzes zur nationalen Sicherheit und der Verordnung zur Wahrung der nationalen Sicherheit und drängte den Rat, seine Schlussfolgerungen von 2020 zu überprüfen und Sanktionen gegen hongkonger und chinesische Amtsträger zu verhängen, die für Menschenrechtsverletzungen verantwortlich sind.

Worauf achten

Die Entschließung wurde mit 473 Stimmen dafür, 23 dagegen und 98 Enthaltungen angenommen; die Abgeordneten forderten den Rat auf, seine Schlussfolgerungen von 2020 zu überprüfen und Sanktionen zu verhängen.

Quellen

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