83. TLD-IPM in Washington fordert Deeskalation der Handelsspannungen
Kontext
Der 83. EU–US inter-parlamentarische Treffener des Transatlantic Legislators' Dialogue fand am 27. Februar 2019 in Washington, D.C. statt, nachdem er aufgrund des Staatsbegräbnisses des ehemaligen US-Präsidenten George H. W. Bush verschoben worden war. Das Treffen brachte EU-MEPs mit der neuen TLD-Führung im US-Repräsentantenhaus zusammen und umfasste Treffen mit vier Senatoren sowie Interessenvertretern aus der US-Administration und der National Governors Association.
Kernthema
Die Delegierten verabschiedeten eine Gemeinsame Erklärung, die insbesondere zu einer Deeskalation der transatlantischen Handelsspannungen aufrief, und diskutierten Handels- und Wirtschaftszusammenarbeit sowie Wahlbeeinflussung. Arbeitssitzungen behandelten außerdem jüngste politische Entwicklungen und die Zusammenarbeit in Außen- und Sicherheitspolitik mit einem Fokus auf Russland, den INF-Vertrag, Venezuela und Afghanistan.
Was zu beobachten ist
Der Präsident des Europäischen Parlaments, Antonio Tajani, brachte die Idee vor, dass der US-Kongress den Status des TLD aufwerten könnte, ein Vorschlag, der als möglicher Folgepunkt zur Beobachtung gilt.
Quellen
Offizielle Dokumente
- TLD Meetings | TLD | D-US | Delegations | European Parliament The EU–US Transatlantic Legislators' Dialogue (TLD) meetings focused on trade and economic cooperation, de-escalation of transatlantic trade tensions, and TTIP-related oversight in past sessions.
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