EP stimmt WTO‑Kontingentänderung mit Ägypten zu

Entscheidung

Das Europäische Parlament stimmte dem Abschluss eines Abkommens in Form eines Austauschs von Schreiben zwischen der EU und der Arabischen Republik Ägypten über die Änderung von Zugeständnissen an allen tarifären Kontingenten in EU Schedule CLXXV infolge des Austritts des Vereinigten Königreichs zu. Die Zustimmung spiegelt sich in dem Entwurf des Gesetzgebungsbeschlusses A9‑0078/2024 und dem angenommenen Text P9_TA(2024)0210 wider, nach einer Empfehlung des Ausschusses für internationalen Handel und einer Ausschussabstimmung von 31 dafür, 0 dagegen und 6 Enthaltungen.

Was sich ändert

Das Abkommen teilt die bestehenden WTO‑tarifären Kontingentvolumina zwischen der EU27 und dem Vereinigten Königreich unter Anwendung eines gemeinsamen Ansatzes und einer in der Verordnung (EU) 2019/216 beschriebenen Methodik zu, wobei die Kommission ermächtigt ist, die Zuteilungsanteile zu ändern. Verhandlungen mit Ägypten änderten ein erga omnes Gurken‑TRQ und überarbeiteten den Anteil der EU27 auf 647 Tonnen; der Austausch von Schreiben wurde am 22. Mai 2023 in Genf paraphiert.

Wer ist betroffen

Die Maßnahme betrifft unmittelbar die Europäische Union und die Arabische Republik Ägypten, die Zuteilung der EU27 für das angegebene Gurken‑TRQ sowie die damit zusammenhängenden landwirtschaftlichen tarifären Kontingentregelungen, die sich aus dem Austritt des Vereinigten Königreichs ergeben.

Quellen

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