Kommission nimmt ‚Fit for 55‘-Paket zur Emissionsreduktion an

Verfahren in Kürze

Die Kommission hat ein umfassendes Paket legislativer Vorschläge angenommen, die das EU-Emissionshandelssystem überarbeiten, ein separates Emissionshandelssystem für die Brennstoffverteilung im Straßenverkehr und in Gebäuden einrichten, die Lastenteilungsverordnung und Regeln zur Landnutzung stärken, das Ziel für erneuerbare Energien bis 2030 auf 40 % anheben und Energieeffizienz- sowie Transportstandards verschärfen. Das Paket umfasst außerdem Änderungen an der Energiebesteuerung, Maßnahmen für Luft- und Seeverkehr sowie alternative Kraftstoffe, einen CO2-Grenzausgleichsmechanismus und einen vorgeschlagenen Sozialen Klimafonds.

Was auf dem Spiel steht

Die Vorschläge zielen darauf ab, das Ziel einer 55%igen Netto-Reduktion der Treibhausgase bis 2030 zu erreichen und natürliche Kohlenstoffsenken zu erweitern und zu schützen, einschließlich eines EU-Entnahmeziels in Höhe von 310 Millionen Tonnen CO2 bis 2030 und eines Plans, bis 2030 drei Milliarden Bäume zu pflanzen. Die Kommission weist auf kurzfristige Risiken für gefährdete Haushalte, Kleinstunternehmen und Verkehrsnutzer hin, schlägt vor, die Einnahmen aus dem Emissionshandel für Klima- und Energieprojekte zu verwenden, und skizziert einen Sozialen Klimafonds von €72.2 Milliarden für 2025–2032, der mit entsprechenden nationalen Mitteln €144.4 Milliarden mobilisieren könnte.

Zeitplan

Die Kommission hat das Paket angenommen und diese legislativen Instrumente als Umsetzung der in dem in diesem Monat in Kraft tretenden Europäischen Klimagesetz vereinbarten Ziele präsentiert.

Quellen

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