Dombrovskis beim Bund‑Gipfel: EU verfolgt gezieltes De‑Risking und bleibt offen für China

Hauptbotschaft

Exekutiv‑Vizepräsident Dombrovskis sagte, dass jüngste Schocks, darunter die Pandemie, die geldpolitische Straffung und Russlands Krieg in der Ukraine, Verwundbarkeiten offengelegt und den politischen Fokus von Effizienz auf Resilienz verschoben hätten, wodurch die EU ein gezieltes "De‑Risking" verfolge und gleichzeitig dem offenen Handel verpflichtet bleibe. Er hob das Aufbauinstrument Next Generation EU in Höhe von 800 Milliarden Euro hervor und betonte, dass De‑Risking keine Entkopplung sei.

Warum es wichtig ist

Die Rede stellte fest, dass der bilaterale Handel EU–China im vergangenen Jahr 865 Milliarden Euro erreicht habe, mit einem Handelsbilanzdefizit der EU bei Waren und Dienstleistungen von nahezu 400 Milliarden Euro, und warnte, dass Handel zunehmend als Waffe eingesetzt werde, da nichttarifäre Beschränkungen zunehmen, was das regelbasierte globale Handelssystem bedrohe. Dombrovskis verwies auch auf globale Herausforderungen, bei denen die Beteiligung Chinas entscheidend sei, einschließlich Klimaschutz und Schuldenerleichterung für einkommensschwache Länder, wobei der IWF schätzt, dass etwa 60 % sich in Schuldenstress oder in einem hohen Risiko befinden.

Was folgt

Er lud China ein, zur Wiederbelebung der Schwarzmeer‑Getreideinitiative beizutragen, und forderte eine Fortsetzung der Zusammenarbeit im Rahmen von Initiativen wie dem G20 Common Framework, um Schulden- und Klimaherausforderungen anzugehen.

Quellen

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