EU–US-Handelsarbeit nach Urteil des US Supreme Court ausgesetzt

Kurzfassung des Verfahrens

Ausschuss-Schattenberichterstatter, die eine Mehrheit der Mitglieder vertreten, trafen sich und vereinbarten, die Arbeiten an den beiden Turnberry-Dateien ruhen zu lassen, bis Klarheit, Stabilität und rechtliche Sicherheit in den EU–US-Handelsbeziehungen wiederhergestellt sind. Folglich werden die für morgen geplanten Abstimmungen im Ausschuss nicht wie geplant stattfinden.

Worum es geht

Das Urteil des US Supreme Court vom 20. Februar 2026 beschränkt die Anwendung des International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) und beseitigt damit das, was der Ausschuss als ein zentrales Instrument bezeichnete, das die Vereinigten Staaten zur Aushandlung und Umsetzung des Turnberry Deal verwendet haben. Die Schattenberichterstatter erklärten, der vorgeschlagene Ersatz, Section 122, würde uneingeschränkt auf alle Länder angewendet, die in die Vereinigten Staaten exportieren, und würde zusätzlich zum Meistbegünstigten (MFN)-Satz zu einem angewandten Satz führen, der für Einfuhren aus der EU einen Schwellenwert von über 15 % überschreitet, was ihrer Ansicht nach von den Bedingungen des Turnberry Deal abweicht.

Zeitplan

Die Schattenberichterstatter werden die Lage nächste Woche neu bewerten.

Quellen

Offizielle Dokumente

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