Kommission geht gegen gedumpte Einfuhren von Phosphonsäure aus China vor
Zentrale Entwicklung
Die Kommission verhängte nach ihrer Untersuchung einen endgültigen Antidumpingzoll von 122.8% auf Einfuhren von Phosphonsäure in die EU aus der Volksrepublik China. Die Maßnahme wurde ergriffen, nachdem festgestellt wurde, dass Einfuhren zu gedumpten Preisen erfolgten und der EU-Industrie Schaden zufügten.
Kontext
Die Untersuchung kam zu dem Schluss, dass Einfuhren aus China zu gedumpten Preisen verkauft wurden und EU-Produzenten geschädigt haben, und stellte außerdem fest, dass die Verhängung des Zolls nur geringe Auswirkungen auf Importeure oder Verwender von Phosphonsäure in der EU haben werde. Phosphonsäure wird zur Herstellung von Phosphonaten und anderen Spezialchemikalien verwendet, die in der Wasseraufbereitung, in der Landwirtschaft, im Bauwesen, in der Textilindustrie und in der Pharmazie angewendet werden.
Wer ist betroffen
Betroffen sind EU-Importeure von Phosphonsäure aus China, Exporteure aus der Volksrepublik China sowie EU-Hersteller von Phosphonsäure in Deutschland und den Niederlanden. Compliance-Teams und Zollabteilungen bei importierenden Unternehmen müssen sich an die endgültige Maßnahme anpassen.
Was zu erwarten ist
Der endgültige Zoll von 122.8% wird auf Einfuhren aus China angewandt und beeinflusst unmittelbar die Preiswettbewerbsfähigkeit chinesischer Lieferungen. Die Feststellung der Kommission, dass die Auswirkungen auf Verwender begrenzt sind, deutet auf eine begrenzte Marktstörung hin, jedoch auf höhere Compliance-Anforderungen und Kosten für Importeure.
Quellen
Offizielle Dokumente
- Commission acts against dumped imports of phosphorous acid from China The EU imposed a definitive anti-dumping duty of 122.8% on phosphorous acid imports from China after an investigation found dumped imports causing EU injury.
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