EU verhängt Antidumpingzölle auf ABS aus Korea und Taiwan

Key development

Die Kommission hat endgültige Antidumpingzölle auf Einfuhren von Acrylnitril-Butadien-Styrolharzen (ABS) aus der Republik Korea und Chinese Taipei verhängt, festgesetzt auf 5.2%–7.5% für Korea und 10.9%–21.7% für Taiwan.

Context

Eine eingehende Untersuchung ergab, dass Einfuhren von ABS aus diesen beiden Ländern gedumpt wurden und den EU-Produzenten Schaden zufügten; die Einfuhren hielten während Oktober 2023–September 2024 einen Marktanteil von 31%, während der Anteil der EU-Industrie von 72% im Jahr 2020 auf 63% zurückging.

Who is affected

EU-Importeure von ABS aus Südkorea und Chinese Taipei, Exporteure aus Südkorea und Chinese Taipei, Compliance-Teams bei EU-ABS-Importeuren und Zollteams sowie EU-ABS-Hersteller mit Standort in Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden und Spanien.

What to expect

Die endgültigen Zölle werden bei der Einfuhr zu den angegebenen Sätzen angewendet und ersetzen frühere vorläufige Zölle. Sie werden voraussichtlich die Einstandskosten für Importeure erhöhen, zu Anpassungen bei Beschaffung oder Preisgestaltung führen und das Compliance-Risiko erhöhen.

Quellen

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