Zusammenarbeit der Vollzugsbehörden bei unfairen Handelspraktiken im Agrar‑ und Lebensmittelbereich

EP‑Position

Der Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, mit dem Berichterstatter Stefano Bonaccini, legte einen Bericht zum Vorschlag der Kommission COM(2024)0576 (C10-0208/2024, Verfahren 2024/0318(COD)) vor, der die Zusammenarbeit der Vollzugsbehörden betrifft, die für die Durchsetzung der Richtlinie (EU) 2019/633 über unfaire Handelspraktiken in Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen in der landwirtschaftlichen und Lebensmittelversorgungskette zuständig sind. Das Parlament debattierte den Bericht und beschloss, interinstitutionelle Verhandlungen über den Vorschlag aufzunehmen.

Wesentlicher handelspolitischer Punkt

Die zentrale handelspolitische Frage ist die Koordinierung und Zusammenarbeit der nationalen Vollzugsbehörden zur Bekämpfung unfairer Handelspraktiken, die Geschäftsbeziehungen im Agrar‑ und Lebensmittelsektor betreffen, wie im Vorschlag der Kommission und im Bericht des Ausschusses dargelegt. Die Debatte umfasste Beiträge der Kommission und von Abgeordneten, die für mehrere politischen Gruppen sprachen.

Nächste Schritte

Das Parlament stimmte dafür, in interinstitutionelle Verhandlungen über den Vorschlag einzutreten; diese Entscheidung wurde als am 11 September 2025 getroffen verzeichnet und in der Niederschrift der Sitzung vom 12 Februar 2026 vermerkt.

Quellen

Offizielle Dokumente

  • Thursday, 12 February 2026 - Strasbourg
    Debate in plenary on the committee report proposing Regulation on cooperation among enforcement authorities regarding unfair trading practices in the agri-food supply chain; no explicit plenary adoption noted.

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