Kommission geht gegen unlauter gehandelte Importe von Kerzen aus China vor

Wichtigste Entwicklung

Die Kommission hat endgültige Antidumpingzölle von 56 % bis 60 % auf Einfuhren in die EU von Kerzen, Spitzkerzen und ähnlichen Erzeugnissen aus der Volksrepublik China verhängt. Die Zölle wurden am 26. Januar verhängt und gelten für fünf Jahre.

Kontext

Eine Untersuchung ergab, dass Einfuhren von Kerzen, Spitzkerzen und ähnlichen Erzeugnissen aus China zu Dumpingpreisen in die EU gelangten und der EU-Industrie, die rund 9.000 Personen in etwa 80 Unternehmen beschäftigt, Schaden zufügten. Dieses Ergebnis führte zu der handelspolitischen Maßnahme.

Einzelheiten

Der EU-Markt wird auf 620.000 Tonnen mit einem Wert von rund 1.700 Millionen Euro geschätzt, wobei die Einfuhren 170.000 Tonnen ausmachen und etwa 140.000 Tonnen aus China stammen. Kerzen erzeugen Wärme und Licht und werden häufig zur Innenraumdekoration oder für dekorative Zwecke im Außenbereich verwendet.

Nächste Schritte

Die Maßnahmen sind endgültig und bleiben für fünf Jahre in Kraft. Weitere Einzelheiten sind in der offiziellen Mitteilung über die endgültigen Maßnahmen und auf den Seiten zur EU-Handelsschutzpolitik veröffentlicht.

Quellen

Offizielle Dokumente

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