Parlament genehmigt Verhandlungen über EU-Regelung zur Überkapazität im Stahlsektor

Entscheidung

Der zuständige Ausschuss beschloss, auf Grundlage des Berichts des INTA-Ausschusses über den Vorschlag der Kommission für eine Verordnung zur Bekämpfung der negativen handelsbezogenen Auswirkungen globaler Überkapazitäten auf den Unionsstahlmarkt (COM(2025)0726; C10-0245/2025; 2025/0726(COD)), Berichterstatterin Karin Karlsbro (A10-0012/2026), in interinstitutionelle Verhandlungen einzutreten. Anträge, die Entscheidung zur Abstimmung zu stellen, konnten bis Mitternacht des 10. Februar 2026 eingereicht werden; die Verhandlungen konnten nach Ablauf dieser Frist beginnen, sofern kein Antrag auf Abstimmung gestellt worden war.

Was sich ändert

Die Entscheidung eröffnet formelle interinstitutionelle Verhandlungen über den vorgeschlagenen Verordnungsentwurf und bringt das Verfahren auf die erste Lesung des Parlaments voran. Dies ist ein verfahrensrechtlicher Schritt, um mit den Verhandlungen über den Text zu beginnen und nicht die Annahme eines endgültigen Gesetzesakts.

Wer ist betroffen

Der materielle Fokus liegt auf dem Unionsstahlmarkt, und der INTA-Ausschuss ist als zuständiger parlamentarischer Ausschuss für die Akte benannt.

Quellen

Offizielle Dokumente

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