EU verhängt Antidumpingzölle auf chinesische Hochdruckzylinder

Wesentliche Entwicklung

Die Kommission hat endgültige Antidumpingzölle auf Einfuhren von nahtlosen Hochdruck-Stahlzylindern aus der Volksrepublik China verhängt, die sich auf 57.7% bis 90.3% belaufen.

Hintergrund

Eine Untersuchung ergab unlautere Handelspraktiken bei Einfuhren solcher Zylinder. Sie umfasst nahtlose Hochdruck-Stahlzylinder für komprimiertes oder verflüssigtes Gas aller Durchmesser und Volumenkapazitäten und erstreckt sich auf den Zeitraum vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024.

Einzelheiten

Der EU-Markt für diese Zylinder belief sich im untersuchten Zeitraum auf etwa 6.4 Millionen Einheiten, davon wurden 4.5 Millionen Einheiten aus China importiert. EU-Hersteller dieses Produkts befinden sich in Österreich, der Tschechischen Republik, Finnland, Frankreich, Deutschland und Italien.

Nächste Schritte

Die Maßnahmen sind endgültig und wurden am 4. Februar 2026 von der Generaldirektion für Handel und Wirtschaftssicherheit veröffentlicht. Die offizielle Bekanntmachung der endgültigen Maßnahmen enthält den Rechtstext und weitere Informationen.

Quellen

Offizielle Dokumente

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